HOPFEN
Angesichts der klimatischen Herausforderungen und der Verlagerung der Braubranchen stellt Hopfen einen strategischen Hebel dar. Dieses Projekt erforscht innovative Anbau- und Verarbeitungsmethoden, die an die lokalen Gegebenheiten angepasst sind.
ANBAUMETHODIK UND JĂHRLICHE ZUSAMMENFASSUNG DER BEOBACHTUNGEN
Eine gemeinsame Anbaumethode im ökologischen Landbau wird definiert, um die Praktiken zu harmonisieren und gemeinsame Analysekriterien bereitzustellen. Diese Methodik wird in Zusammenarbeit mit ZĂŒchtern entwickelt und stĂŒtzt sich auf Hopfensorten, die bereits von UL-ENSAIA und CRA-W etabliert wurden.
Im Jahr 2026 werden Pflanzen an drei Pilotstandorten sowie bei drei Brauern installiert:
- einer in Wallonien
- einer in Frankreich
- einer in Luxemburg
Die erzielten Ergebnisse werden je nach verschiedenen Terroirs verglichen, einschlieĂlich der Auswirkungen des Klimawandels (Wetterbedingungen, ErtrĂ€ge, aromatische QualitĂ€t).
Eine jĂ€hrliche Zusammenfassung der Beobachtungen wird erstellt, sowie eine Gesamtanalyse am Ende des Projekts, um technische und agronomische Erkenntnisse zu gewinnen, die fĂŒr die gesamte Branche nĂŒtzlich sind.
ERNTE- UND TROCKNUNGSWERKZEUGE
Ein Benchmark bestehender Werkzeuge und AusrĂŒstungen wird durchgefĂŒhrt, um innovative Lösungen fĂŒr die Hopfenernte und -trocknung zu identifizieren, die möglicherweise an den Kontext der GroĂregion angepasst werden können.
Auf der Grundlage dieser Analyse wird ein praktischer Leitfaden entwickelt, um Erzeuger beim Bau ihrer eigenen Ernte- und Trocknungswerkzeuge zu unterstĂŒtzen. Dieser Leitfaden wird die Form von einfachen, konkreten und zugĂ€nglichen MerkblĂ€ttern annehmen, die speziell konzipiert sind fĂŒr:
- ZĂŒchter auf kleinen FlĂ€chen
- neue Hopfenbauern
Feldbesuche können dieses System ergÀnzen, um die umgesetzten Lösungen zu veranschaulichen und den Erfahrungsaustausch zu fördern.
Da die meisten Brauer auĂerdem Hopfen in Pelletform verwenden, wird eine Machbarkeitsstudie durchgefĂŒhrt, um die Relevanz der Einrichtung einer lokalen mobilen Pelletierungseinheit zu bewerten, die an die BedĂŒrfnisse des Gebiets angepasst ist.