Hopfen, Gerste und Innovation: Besuchen Sie uns auf der Landwirtschaftsmesse in Libramont!

Anlässlich der Landwirtschaftsmesse in Libramont laden die Interreg-Projekte TOMORR’HOP und BRASS’HOP BIO dazu ein, die Herausforderungen und Innovationen kennenzulernen, die die Brauwirtschaft von morgen prägen werden. Besucherinnen und Besucher können die Partner beider Projekte an einem gemeinsamen Stand treffen und eine auf dem Messegelände eingerichtete Hopfen-Demonstrationsanlage entdecken.

Anpassung des Hopfenanbaus an den Klimawandel

Dürreperioden und starke Hitze beeinträchtigen zunehmend das Wachstum des Hopfens. Das Interreg-Projekt Frankreich-Wallonien-Flandern TOMORR’HOP entwickelt und erprobt innovative und nachhaltige Verfahren, um die Auswirkungen von Wasser- und Hitzestress auf diese Kultur zu verringern: bedarfsgerechte Bewässerung, Mulchen, Zwischenfrüchte, Blühstreifen und eine Optimierung der Pflanzenschutzmaßnahmen. Das Projekt fördert außerdem den Austausch zwischen Erzeugern, Forschenden und Akteuren der Branche in Frankreich, Wallonien und Flandern.

Aufbau einer biologischen Brauwertschöpfungskette in der Großregion

Parallel dazu verfolgt das Interreg-Projekt Großregion BRASS’HOP BIO das Ziel, eine nachhaltige biologische Brauwertschöpfungskette in der gesamten Großregion aufzubauen. Landwirte, Verarbeitungsbetriebe, Brauereien und Forschende arbeiten gemeinsam an Themen wie lokalen Hopfen- und Gerstensorten, der Verarbeitung von Rohstoffen und der Verwertung von Nebenprodukten. Das Projekt fördert den Austausch zwischen den Akteuren in Frankreich, Wallonien, Luxemburg und Deutschland.

Ein Schaufenster der Brauwirtschaft in Libramont

Die auf dem Messegelände eingerichtete Hopfen-Demonstrationsanlage ermöglicht es den Besucherinnen und Besuchern, die im Rahmen beider Projekte entwickelten Verfahren und Innovationen anschaulich kennenzulernen. Während der vier Messetage werden Aktivitäten und Gespräche mit den Projektpartnern angeboten.

Zu diesem Anlass wird ein Wettbewerb für Erzeuger organisiert. Mehrere Qualitätsanalysen werden als Preise vergeben:

  • für Hopfen: eine Analyse des Alphasäuregehalts und des Profils der ätherischen Öle;
  • für Gerste: eine Analyse des Feuchtigkeitsgehalts, des Proteingehalts, des Hektolitergewichts, der Kalibrierung und der Hagberg-Fallzahl.

Eine hervorragende Gelegenheit, sich mit den Projektpartnern auszutauschen und zu erfahren, wie die grenzüberschreitende Zusammenarbeit dazu beiträgt, widerstandsfähigere, nachhaltigere und regionalere Brauwertschöpfungsketten aufzubauen.

Kontakt: Lise POFFYN, Projektbeauftragte bei CER Groupe, l.poffyn@cergroupe.be; 04 91 16 80 25